SV T&C Behringen/Sonneborn - SV Aufbau Altenburg 29:21 (13:9)

Am vergangenen Wochenende führte die erste Männermannschaft des SV Aufbau Altenburg die Reise nach Behringen/Sonneborn. Ohne vier Leistungsträger, dafür aber mit Verstärkung aus der zweiten Männermannschaft, wollte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Schatz die nächsten Pluspunkte sammeln, doch beim Willen blieb es. Nach 60 Minuten hieß der eindeutige und auch verdiente Sieger: Behringen/Sonneborn. Das 29:21 beim Tabellenzehnten lässt die Luft im Abstiegskampf für die Skatstädter wieder dünner werden.

Direkt der Auftakt in die Partie misslang aus Altenburger Sicht. Denn während der Gastgeber den Ton angab, verstrickten sich die Ostthüringer in eigene Fehler. Zwar erspielte das Team von Kapitän David Kießhauer Torchancen, diese vergaben die Schützen jedoch zu oft leichtfertig. Beim 5:1 nach 13 Minuten sah sich Schatz gezwungen zu intervenieren, zog die grüne Karte und fokussierte seine Mannschaft neu. In der Folge kamen die Aufbau-Männer etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 6:4. Danach waren es aber wieder die Gastgeber, die dank eines 4:0-Laufes in Front gingen und den ersten größeren Abstand zwischen sich und den Gegner bringen konnten. Besonders deutlich wurde in dieser Phase, dass es den Altenburgern an einem Leader fehlte, der das Zepter in die Hand nahm und sein Team damit zurück auf die Erfolgsspur führte. Bis zur Halbzeit blieb man mit 13:9 aber zumindest noch in Schlagweite.

Allerdings fand die Aufbau-Sieben auch in den zweiten 30 Minuten nicht die richtigen Antworten auf die Abwehrarbeit der Gastgeber. Da machte sich das Fehlen der beiden Rückraumshooter Tommy Bauch und Tony Kirmse sowie Kreisläufer Tim Krause, die lange verletzt ausfallen werden, deutlich bemerkbar. Zwar versuchten die Nachrücker redlich ins Spiel zu finden und sich für die kommenden Wochen zu präsentieren, agierten dabei manchmal aber auch etwas glücklos. In der Folge plätscherte das Spiel eher vor sich hin. Behringen/Sonneborn tat was nötig war, um die Aufbau-Sieben auf Abstand zu halten und holte sich über die Stationen 19:13, 22:17 und 27:20 am Ende einen ungefährdeten Sieg.

„Mit 20 Toren kannst du eben kein Spiel gewinnen“, fasste David Kießhauer nach der Partie nüchtern zusammen. „Nun gilt es uns bestmöglich um- und einzustellen. Das werden harte Wochen. Denn so schnell kommen unsere Verletzten nicht zurück“, betonte der Torhüter weiter. Am Samstag steht bereits das nächste Spiel bevor. Dann trifft die Mannschaft im Heimspiel auf den HBV Jena, der derzeit auf dem 5. Tabellenplatz steht. Aus dem Hinspiel steht eine derbe 38:24-Klatsche zu Buche, die das Team natürlich gern wett machen würde. Da allerdings nur noch vier Punkte zwischen dem letzten Tabellenplatz (12) und dem derzeitigen acht Rang der Aufbau-Männer liegen, sollten sich die Equipe nicht allzu lange Zeit für den nächsten Punktgewinn lassen.


Der SV Aufbau Altenburg spielte mit: Horvath, Kießhauer (beide im Tor), Fischer, Kühn (2 Tore), Sosinka, Vogeler (1), Engelhardt, Heuschkel, Bettels (4), Unger, Schäfer (9/5), Borngräber (1), Bocher und Matuszka (4)