[caption id=\attachment_9473" align="aligncenter" width="300"]Copyright Wolfgang Wukasch Der Cheftrainer der Handball-Frauen, Ronny Bärbig, freut sich auf die neue Saison. Copyright Wolfgang Wukasch[/caption]

Er startet in die zweite Saison als Trainer der ersten Frauenmannschaft des SV Aufbau Altenburg und hat nach dem Überraschungs-Staffelsieg sicher in diesem Jahr eine schwere Aufgabe vor sich: Denn wer die Handballdamen aus der Skatstadt kennt, weiß dass sie Blut geleckt haben ob der Erfolgsserie der Vorjahressaison. Wie die Vorbereitung läuft und was in diesem Jahr von Aufbau zu erwarten ist, erklärt Ronny Bärbig hier im Interview.

Wie läuft die Vorbereitung auf die neue Saison? Sehr gut. Wir haben gemeinsame Trainingseinheiten mit dem HC Burgenland und der B-Jugend des HC Leipzig absolviert. Mit dem Sieg des Wenzelpokals haben wir unsere gute Frühform sicher schon mal unter Beweis gestellt. Aber dass meine Frauen kämpfen können, wusste ich schon durch die letzte Saison. Jetzt gilt es sich spielerisch zu verbessern. Generell ziehen alle mit, erledigen ihre Hausaufgaben und zeigen sich hochmotiviert. Was ist als amtierender Thüringenmeister das erklärte Saisonziel und wer sind dabei die härtesten Konkurrenten? Schwierige Frage (lächelt). Die anderen Teams schlafen auch nicht. Aber prinzipiell wollen wir wieder erfolgreich sein. Ich sehe aber auch vier bis fünf Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau. Dazu gehören für mich Gispersleben, Saalfeld, Jena, Weimar und vielleicht auch ein Außenseiter. Grundsätzlich werden wir uns aber wieder auf uns konzentrieren, den eingeschlagenen Weg weitergehen und versuchen uns stetig zu verbessern und die Zuschauer zu begeistern. Was und wer zeichnet das Team aus? Ganz klar der Zusammenhalt! Ich habe viele ehrgeizige Frauen, die zusammen siegen wollen. Wir sind von allen Positionen gefährlich und für diese Saison habe ich durch die Rückkehr von Nancy Mahnstein aus der Babypause und unserem Neuzugang Kerstin Weila aus Gera auch wieder mehr Alternativen. Zudem gehe ich davon aus, dass auch meine Frau Franziska in der Rückgang unser Team verstärkt. Wenn alle gesund bleiben, sind das sehr gute Aussichten (lacht). Yvonne Dietrich und Denise Hoffmann leiten die Truppe wieder als gemeinsames Kapitänsduo? Absolut! Daran gibt’s überhaupt nichts zu meckern. Ich gehe auch davon aus, dass Yvonne und Denise ihre Aufgabe weiterhin so erfolgreich wahrnehmen. Was war dein bisher schönster Moment mit dem Team und wie lässt er sich noch toppen? Wir hatten viele schöne Momente! Der Beste für mich war der Auswärtssieg in Saalfeld. Denn da wusste ich: „Wir holen was!“ Wie sich das noch toppen lässt? Schwierig. Prinzipiell haben wir am Limit gespielt. Wenn uns das wieder gelingt, können wir vielleicht wieder weit oben stehen. Damit wären wir auch schon beim Saisonauftakt: Was geht´s endlich wieder los? Wir starten gleich mit einem Hammer in die neue Saison. Am 10. September laufen wir vor heimischem Publikum um 16 Uhr gegen den 1.SSV Saalfeld 92 auf. Das wird gleich eine richtige Bewährungsprobe für uns und wird sicherlich zeigen, wo wir derzeit stehen.