Handball – Thür. Liga Männer
ThSV Eisenach II - SV Aufbau Altenburg 33:22 (19:11)
Die Aufbau Männer haben sich erneut eine zweistellige Niederlage auf Auswärtstour abgeholt und scheinen sich so langsam in den Tabellenkeller festzusetzen. Erneut fehlte es an jeglichen Alternativen, da Trainer Sickert wieder nur neun Spieler für den Trip nach Westthüringen zur Verfügung standen. Diese starteten jedoch recht verheißungsvoll und gingen nach zwei Toren von Lars Schäfer und Andreas Bocek gleich mal mit 2:1 in Führung. Überhaupt sah das nicht schlecht aus was die Gäste in der ersten Viertelstunde anboten und der 6:5 Zwischenstand lies sogar einiges erhoffen. Der Trugschluss folgte allerdings stehenden Fußes, denn das war es dann auch schon mit den Aufbegehren, denn von nun an spielte nur noch eine Mannschaft und dominierte nach Belieben, die Hausherren. Binnen zehn Minuten schraubten diese ihren Vorsprung auf 15:8 nach oben, ohne sich dabei nicht einmal sonderlich ins Zeug legen zu müssen. Denn Abwehrarbeit fand auf Seiten der Gäste nahezu überhaupt nicht mehr statt. Da konnte einen Aufbau Schlussmann David Kießhauer so richtig leid tun, denn fast im Minutentakt tauchten nun völlig freistehende Eisenacher Spieler vor ihm auf, um sein Können auf die Probe zu stellen. Und trotz so mancher tollkühnen Parade zog der Favorit weiter seine Kreis und konnte schließlich völlig verdient mit einer 19:11 Führung in die Pause gehen. Es gab verständlicherweise einiges zu besprechen bei den Gästen, denn immerhin drohte sogar die höchste Saisonniederlage, würde man die Hauherren weiter so fast nach Belieben agieren lassen. Doch so richtig besser wurde die Begegnung nicht wirklich. War das Gesamtbild der Altenburger in den ersten 30 Minuten schon alles andere als berauschend, bauten nun auch noch die Eisenacher spielerisch deutlich ab und ließen die Partie unterhalb Mittelmaß versinken. Die weiterhin löchrige Aufbau Abwehr, dazu drei kläglich verschossenen Siebenmeter und lediglich sporadisch, strukturiertes Positionsspiel hätten zu einer richtig derben Klatsche führen können. Aber wie bereits erwähnt ließen es nun auch die Westthüringer einen Zacken gemütlicher angehen und so pendelte sich die Begegnung in der gesamten zweiten Halbzeit schließlich auf ein zehn Tore Plus der Hausherren ein. Bis 17.11. ist nun glücklicherweise erst einmal Meisterschaftspause, abgesehen von einen Pokalspiel in Großschwabhausen. Danach geht es nach Sonneberg. Das ausgerechnet dort die Altenburger punkten sollten dürfte bei der derzeitigen Verfassung nur schwer vorstellbar sein. Aufbau mit: Kießhauer, Bertus (4), Bettels (2), Werrmann, Unger (2), Schäfer (4), Bocek (1), Heller (3), Scharschmidt (6) L.p.